Die altersbedingte Makuladegeneration: Formen

Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist eine multifaktorielle Erkrankung, die durch genetische, metabolische und funktionelle Faktoren entsteht. In Studien konnte gezeigt werden, dass Patienten, die an einer AMD leiden, eine wesentlich eingeschränkte Lebensqualität aufweisen.

Die trockene Form geht am Beginn mit Drusen einher. Die trockene Form wird in einem späten Stadium auch geographische Atrophie (GA) genannt und ist charakterisiert durch eine Atrophie des RPE und dessen Funktionsverlust, sowie durch den Untergang der Photorezeptoren. Die trockene AMD kann sich zu einer exsudativen beziehungsweise feuchten AMD entwickeln. Die feuchte AMD führt zu choroidalen Neovaskularisationen (CNV). Klnische Zeichen sind subretinalen Blutungen, ein Makulaödem, oder subretinalen Flüssigkeitsansammlung, was beim Patienten zu Sehveränderungen wie Metamorphopsien, oder dem Verlust des zentralen Sehens führen kann.

Bei der Entwicklung der AMD spielt das RPE eine entscheidende Rolle: es kommt zu einer Dysfunktionalität des RPE, das seiner Transportfunktion nicht mehr nachkommt. Es häufen sich Abfallprodukte des Stoffwechsels an, die sich in Form von Drusen zwischen Bruchmembran und RPE ablagern.

Literatur:

Einwallner, E. et al. [Neovascular age-related macular degeneration under anti-angiogenic therapy : Subretinal fluid is a relevant prognostic parameter]. Ophthalmologe 107, 158–164 (2010)

Kanski, J. J. & Bowling, B. Augenheilkunde in focus. (Elsevier,Urban&FischerVerlag, 2006)

 

 

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